Bilder GAV-Fest - Evangelische Pfarrgemeinde Rutzenmoos

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History > Gustav-Adolf-Fest 2016
Oberösterreichisches Gustav-Adolf-Fest in Rutzenmoos am 26. Mai

„Christus ist mein Leben“ -  die Worte über dem Altarraum der  im vergangenen Jahr unter Mithilfe des GAV renovierten Kirche -  im Blickfeld der Gottesdienstgemeinde -  mit dem Uhntertitel  „„Glaube und Kirche gestern, heute, morgen“,  waren das Thema des Oberösterreichischen Gustav-Adolf-Festes in der Toleranzgemeinde Rutzenmoos.

Festprediger war Pfarrer MMag. Patrick Todjeras, Mitarbeiter am IEEG (Institut zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung an der Universität Greifswald in Deutschland)
„Wenn Jesus mit am Tisch sitzt, entsteht Gemeinde, die seine Wunder erlebt, wie die Hochzeitsgesellschaft in Kana.“   ( Johannes 2, 1 – 11 ) Die Anwesenden werden zu Handlangern, deren Dienst er an seinem Handeln beteiligt. Das erste Wunder ist Gemeinschaft – ein Beispiel seiner Liebe. Die gewissenhafte Arbeit der Diener, die die schweren Wasserkrüge wieder füllen; die Nachbarschaft, in der seine Liebe spürbar wird; die vielfältigen Dienste in der Gemeinde, auch im Rahmen des Gustav-Adolf-Vereins machen die  Einzelnen zu Handlangern, deren Arbeit den Rahmen schafft für seine Wunder.   
„Lasst uns viel erwarten von Jesus, der seine Wunder geschehen lässt, Gestern, Heute und Morgen.“
Die Liturgie des Gottesdienstes wurde vom Ortspfarrer Mag.Martin Rößler mit dem Kirchenchor unter Gottfried Wimmer, dem Posaunenchor  unter Peter Neudorfer und Hans Rainer Rendl an der Orgel gestaltet.

Im Sinne des Themas verlief auch der weitere Festtag in herzlicher Atmosphäre mit einem vielseitigen Programm, zu dem Kuratorin Christine Kröpfel über 700 TeilnehmerInnen  aus praktisch allen Pfarrgemeinden Oberösterreichs mit ihren PfarrerInnen  begrüßen konnte.
Der Regauer Bürgermeister Peter Harringer lobte in seinem Grußwort die guten Kontakte  unter den Christen beider Konfessionen in der Marktgemeinde, die sich auch im öffentlichen Leben auswirken.

Diakon Hubert Lösch, der Oberösterreichische GAV-Vorsitzende dankte für alle Aktivitäten, insbesondere für die Kollekte des vergangenen Gustav-Adolf-Festes, die 3.280 Euro erbracht hat. Die Kollekte 2016 ist für ein Projekt in Syrien bestimmt. Die Einrichtung einer christlichen Schule wird dort aus Mitteln des Gustav-Adolf-Werkes unterstützt.  

Nahezu 10 % der Teilnehmer – etwa 70 Kinder -  feierten ein eigenes Fest: Im Kindergottesdienst  und dem anschließenden Programm durften sie selber „Donuts“ verzieren und in selbst gestalteten Säckchen verpacken, andere durften sich im Korbflechten versuchen. Ein „Schminkstudio“ und die Hüpfburg ergänzten das von Gemeindepädagogin Edith Hoffelner mit ihrem Team liebevoll gestaltete Tagesprogramm.

Führungen im Evangelischen Museum OÖ und zur Gedenktafel am nahe gelegenen „Nöhmerstadl“, wo 1782 der erste Gottesdienst der Toleranzgemeinde stattgefunden hat, waren dem Thema entsprechend in das Festprogramm einbezogen.  
Den Abschluss des ereignisreichen Tages bildete ein Konzert des Posaunenchores Rutzenmoos mit dem Reisesegen von Senior Günter Scheutz, der das Anliegen des Tages zusammenfasste - nach dem Monatsspruch für Juni:

„Meine Stärke und mein Lied ist der Herr, er ist für mich zum Retter geworden.“
(2.Mose 15, 2)

„Lassen wir uns durch die Liebe Christi heraus rufen auf seine Lebenssteige!“

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Als Dank ein Fest ! ?

Zum Dank für die gelungene Kirchenrenovierung im vergangenen Jahr, die  auch vom Gustav-Adolf-Verein unterstützt wurde, hat dieses Jahr die Pfarrgemeinde Rutzenmoos  zum Gustav-Adolf-Fest eingeladen.
Bei den Renovierungsarbeiten haben insgesamt über 180 freiwillige Helferinnen und Helfer – vom Fachmann bis zum Hilfsarbeiter – unentgeltlich mitgearbeitet.
Wie die Renovierung der Kirche wurde auch das Fest von freiwilligen MitarbeiterInnen – nicht nur  aus der Pfarrgemeinde – unter  Leitung und Organisation  von Kuratorin Christine Kröpfel vorbereitet und durchgeführt.

Aus der Zusammenarbeit aller, die sich beteiligt haben, ist Gemeinde gewachsen. Auch aus den Reihen der in Regau aufgenommenen Flüchtlinge bzw. Asylanten haben einige sehr treu bei den verschiedenen Arbeiten mitgeholfen, (sie absolvieren derzeit auch einen Taufunterricht und wollen in die Evangelische Kirche aufgenommen werden).

Von den Festbesuchern wurde für die Bewirtung nicht kassiert, es wurden lediglich freiwillige Beiträge erbeten, was allgemeine Anerkennung fand.
Am Ende war der große Wunsch der Veranstalter erfüllt: Auch der äußere Ablauf dieses Festtages hat seiner Botschaft entsprochen.

Besonders dafür ist allen, den Veranstaltern und der  Festgemeinde herzlich zu danken.
Wie hat es in der Predigt geheißen? – „Wenn Jesus mit am Tisch sitzt, werden die Gäste  zu Handlangern Seiner Wunder“.  


Viele Grüße!

Wilhelm Stadler  0664 6552318

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